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© Pfarrerin Ksenija Auksutat
Trauerkurs
Etwa in jedem zweiten Jahr wird ein neuer Trauerkurs in Stockstadt angeboten. Er ist gedacht für Menschen, die um einen Menschen trauern, der verstorben ist. Und die über ihre Gefühle mit anderen Betroffenen in einer geschützten Umgebung sprechen möchten.
Im Kurs geht es um das eigene Erleben und die eigenen Kräfte. Der Austausch mit anderen Betroffen öffnet einen Freiraum auch für das, was an Fragen und Gefühlen da ist. „Es gibt in der Trauer kein richtig oder falsch“, sagte Annette Meinecke vom Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Ried e.V., die den Kurs gemeinsam mit Ksenija Auksutat, Pfarrerin in Stockstadt, leitet. „Ein Teil der Trauer wird vielleicht immer bleiben.“
Die Themen reichen von „Die Trauer verstehen“ über „Sich erinnern“ und „Veränderung der eigenen Rolle in Familie und Freundeskreis“ bis zum „Bewältigen von Jahrestagen“. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich zur Verschwiegenheit, damit ein offenes und vertrauensvolles Gespräch in der Gruppe möglich wird.
„Mit anderen über meine Trauer zu sprechen fällt mit der Zeit immer schwerer“, sagte eine Teilnehmerin des vorigen Trauerkurses. Sie erlebte, dass Familie und Freundinnen erwarten, dass sie allmählich „darüber hinwegkommen“ würde. Das gelinge im Alltag ja auch oft, aber manchmal würden doch Fragen und Schmerz in ihr auftauchen.
Der Kurs ist kostenfrei und umfasst acht Treffen im Evangelischen Gemeindehaus, Marktstr. 13. Die Termine finden immer mit etwas zeitlichem Abstand von ein bis vier Wochen statt.
Interessenten am Kurs können sich melden im Gemeindebüro.
Zentrales Gemeindebüro